DTB B2 Lesen: Gratis-Modelltest online Der komplette Prüfungsteil Lesen im Format des DTB B2: 4 Teile Lesen und Lesen und Schreiben, 20 Aufgaben, 65 Minuten. Danach siehst du deine Punkte von 60, die Lösung zu jeder Aufgabe und eine Musterlösung für die E-Mail.
So ist der Prüfungsteil Lesen aufgebaut Im DTB B2 hat Lesen vier Teile und 45 Minuten, danach folgt Lesen und Schreiben mit 20 Minuten. Teil 1: 5 Personen und 8 Artikel, drei Artikel passen zu niemandem. Teil 2: zwei Texte aus dem Arbeitsalltag mit je einer Richtig-/Falsch- und einer Multiple-Choice-Aufgabe. Teil 3: 4 Fragen aus einem Forum und 6 Tipps; für eine Frage gibt es keinen passenden Tipp (x). Teil 4: ein längerer Text mit 5 Multiple-Choice-Aufgaben. In Lesen und Schreiben beantwortest du 2 Fragen zu einer E-Mail und schreibst dann selbst eine Antwort-E-Mail. Die Aufgaben 1–20 zählen je 3 Punkte, zusammen 60 Punkte für die Fertigkeit Lesen; die E-Mail wird im Schreiben bewertet. Bestanden ist der DTB B2 mit mindestens 144 von 240 Punkten, mit mindestens 36 von 60 Punkten in drei Fertigkeiten und mindestens 24 von 60 in der vierten.
Quelle: telc gGmbH: Deutsch-Test für den Beruf B2, Übungstest 1 (1. überarb. Auflage, 2022): Testformat S. 7, Ablauf S. 44–46, Punkte und Gewichtung S. 47–49
Wie in der Prüfung: Lesen Teil 1–4 (45 Minuten) und Lesen und Schreiben (20 Minuten) mit einem gemeinsamen Timer von 65 Minuten. Die Reihenfolge wählst du selbst. Der Timer läuft weiter, wenn du die Seite schließt.
Lesen Teil 1 · Informationen suchen (1–5) Lesen Teil 2 · Anweisungen verstehen (6–9) Lesen Teil 3 · Tipps zuordnen (10–13) Lesen Teil 4 · Einen längeren Text verstehen (14–18) Lesen und Schreiben · E-Mail verstehen und beantworten (19–20) Unten siehst du den ganzen Test. Antworten kannst du, sobald du startest; erst dann läuft der Timer.
Lesen starten (65 Minuten) Lesen Teil 1 · Informationen suchen Welcher Text (a–h) passt zu welcher Person (1–5)? Jeder Text passt höchstens einmal. Drei Texte passen zu niemandem.
Sie lesen den Karriere-Newsletter eines Online-Jobportals. Fünf Bekannte von Ihnen suchen Informationen. Welcher Artikel (a–h) passt zu welcher Person (1–5)? Drei Artikel passen zu niemandem.
a Bildungsurlaub: Lernen statt arbeiten – bei vollem LohnIn fast allen Bundesländern dürfen sich Beschäftigte jedes Jahr einige Tage für Seminare freistellen lassen, ohne dafür Urlaub zu nehmen. Das Gehalt wird in dieser Zeit weitergezahlt. Die Kursgebühren tragen Sie allerdings in der Regel selbst. Wir erklären, wie früh Sie den Antrag beim Arbeitgeber stellen müssen und welche Kurse anerkannt werden.
b Vorstellungsgespräch per Video: Technik-Check am VortagViele Unternehmen führen die erste Gesprächsrunde inzwischen online durch. Doch ein eingefrorenes Bild oder ein rauschender Ton kann den besten Eindruck zerstören. Unsere Checkliste zeigt, wie Sie Laptop, Headset und WLAN rechtzeitig testen, wo Sie die Kamera am besten aufstellen und was Sie tun, wenn die Verbindung trotzdem abbricht.
c Baby unterwegs? Elterngeld rechtzeitig planenWer ein Kind erwartet, hat viele Fragen: Wie hoch ist das Elterngeld, wie teilen sich die Eltern die Monate auf und welche Unterlagen braucht die Elterngeldstelle? Unser Rechner zeigt Ihnen schon vor der Geburt, mit wie viel Geld Sie ungefähr rechnen können. Außerdem: die fünf häufigsten Fehler im Antrag.
d Geheimsprache Arbeitszeugnis„Sie war stets bemüht“ klingt freundlich, bedeutet aber eine schwache Bewertung. In Arbeitszeugnissen sind Lob und Kritik oft gut versteckt. Unser Glossar übersetzt die typischen Formulierungen in Klartext. Außerdem erfahren Sie, wann Sie Ihren früheren Arbeitgeber um eine Änderung bitten können und wie Sie dabei am besten vorgehen.
e Aufstieg im Beruf: Wer zahlt die Fortbildung?Eine Fortbildung zur Meisterin, zum Techniker oder zur Fachwirtin kostet schnell mehrere Tausend Euro. Mit dem Aufstiegs-BAföG hilft der Staat bei den Lehrgangs- und Prüfungsgebühren: Die Hälfte ist ein Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss, den Rest gibt es als günstigen Kredit. Wir zeigen, wer einen Antrag stellen kann und welche Nachweise Sie brauchen.
f Im Ausland gelernt – in Deutschland anerkannt?Wer im Ausland eine Ausbildung oder ein Studium abgeschlossen hat, kann prüfen lassen, ob der Abschluss einem deutschen Abschluss gleichwertig ist. In manchen Berufen, etwa in der Pflege, ist dieser Bescheid sogar Voraussetzung für die Arbeit. Wir erklären, welche Zeugnisse übersetzt werden müssen und wo Sie eine kostenlose Beratung bekommen.
g Minijob oder Teilzeit – was bleibt am Ende übrig?Ein Minijob ist bequem: Vom Lohn wird fast nichts abgezogen. Wer aber dauerhaft nur geringfügig arbeitet, sammelt kaum Rentenansprüche und ist oft nicht selbst krankenversichert. An drei Rechenbeispielen zeigen wir, ab wie vielen Wochenstunden sich eine sozialversicherungspflichtige Stelle trotz der Abzüge lohnt.
h Nach der Elternzeit zurück in den JobNach der Elternzeit haben Beschäftigte grundsätzlich Anspruch auf ihren alten oder einen gleichwertigen Arbeitsplatz. Doch was gilt, wenn man zunächst weniger Stunden arbeiten möchte? Eine Fachanwältin erklärt, unter welchen Bedingungen der Arbeitgeber einer Teilzeitarbeit zustimmen muss und wie Sie das Gespräch mit der Personalabteilung vorbereiten.
Lesen Teil 2 · Anweisungen verstehen Lies die zwei Texte. Ist die Aussage richtig oder falsch? Welche Antwort (a, b oder c) passt am besten?
Text 1: Willkommensmappe Lagerhaus Kerstenhof GmbH: Schichten, Pausen und Zeiterfassung Liebe neue Kolleginnen und Kollegen,
herzlich willkommen in unserem Logistikzentrum! Damit Sie sich in den ersten Wochen schnell zurechtfinden, haben wir hier die wichtigsten Regeln zu Schichten und Pausen zusammengefasst.
Schichtzeiten: Wir arbeiten im Zweischichtbetrieb. Die Frühschicht beginnt um 6:00 Uhr und endet um 14:30 Uhr, die Spätschicht dauert von 14:00 bis 22:30 Uhr. Die halbe Stunde, in der sich beide Schichten überschneiden, ist für die Übergabe gedacht: Bitte informieren Sie die nachfolgende Schicht über offene Aufträge und Störungen.
Schichtplan: Der Plan für den Folgemonat hängt spätestens am 20. des Monats am Schwarzen Brett im Pausenraum aus und ist außerdem in der Mitarbeiter-App zu finden. Wünsche für freie Tage tragen Sie bitte bis zum 10. des Vormonats in die Wunschliste bei Ihrer Schichtleitung ein. Einen Schichttausch dürfen Sie selbst mit einer Kollegin oder einem Kollegen vereinbaren; er gilt aber erst, wenn die Schichtleitung ihn im System bestätigt hat.
Pausen: Pro Schicht haben Sie 30 Minuten unbezahlte Pause, die Sie auch in zwei Pausen zu je 15 Minuten aufteilen können. Die Pausenzeiten sprechen Sie in Ihrer Gruppe ab, damit an jeder Station immer jemand ist. Essen ist nur im Pausenraum erlaubt; Wasser in verschlossenen Flaschen dürfen Sie aber am Arbeitsplatz haben.
Zeiterfassung: Bitte stempeln Sie beim Kommen und beim Gehen mit Ihrem Mitarbeiterausweis am Terminal am Eingang. Wer das Stempeln vergessen hat, meldet sich noch am selben Tag bei der Schichtleitung.
Text 2: Sicherheitsregeln im Lager: Gabelstapler, Wege und Regale In unseren Hallen sind täglich Gabelstapler, Hubwagen und Fußgänger gleichzeitig unterwegs. Die folgenden Regeln gelten deshalb für alle Beschäftigten, auch für Leihkräfte und Besucher.
Gabelstapler dürfen nur Personen fahren, die einen gültigen Staplerschein besitzen und von der Lagerleitung schriftlich beauftragt wurden. Der Staplerschein allein reicht also nicht aus. Neue Fahrerinnen und Fahrer werden in den ersten beiden Wochen außerdem von einer erfahrenen Kollegin oder einem erfahrenen Kollegen begleitet.
Vor jeder Schicht prüfen Sie Ihr Fahrzeug mit der Checkliste, die am Stapler hängt: Bremsen, Hupe, Licht, Reifen und Gabeln. Ein Fahrzeug mit Mängeln wird nicht benutzt, sondern mit dem roten Schild „Außer Betrieb“ gekennzeichnet und der Werkstatt gemeldet.
Fußgänger benutzen ausschließlich die grün markierten Wege. Wo ein Gehweg eine Fahrstraße kreuzt, haben Stapler Vorrang: Bleiben Sie stehen und gehen Sie erst weiter, wenn Sie Blickkontakt mit der Person haben, die das Fahrzeug fährt. Warnweste und Sicherheitsschuhe sind in allen Hallen Pflicht.
Regale dürfen nicht beklettert werden. Wenn Sie Waren aus den oberen Fächern brauchen, fordern Sie bitte einen Stapler an. Beschädigte Regalteile, zum Beispiel verbogene Stützen, melden Sie sofort der Schichtleitung, auch wenn der Schaden klein aussieht.
Bei einem Unfall gilt: Erste Hilfe leisten, die Unfallstelle sichern und die Schichtleitung informieren. Jeder Unfall wird ins Verbandbuch eingetragen, auch eine kleine Schnittwunde.
Lesen Teil 3 · Tipps zuordnen Welcher Tipp (a–f) passt zu welcher Frage (10–13)? Für eine Frage gibt es keinen passenden Tipp: Wähle dafür x.
Sie lesen in einem Forum für Beschäftigte in Gastronomie und Hotellerie Fragen und Tipps. Welcher Tipp (a–f) passt zu welcher Frage (10–13)? Für eine Frage gibt es keinen passenden Tipp (x).
Tipps a PetraDamit ich gar nicht erst tauschen muss, trage ich private Termine wie Hochzeiten oder runde Geburtstage gleich im Januar in den Urlaubsplaner ein. Wer früh dran ist, bekommt fast immer frei. Kurzfristige Wünsche sind dagegen schwierig, vor allem am Wochenende.
b FerhatWarte nicht, bis die Probezeit fast vorbei ist. Bitte deine Chefin um ein kurzes Gespräch und frag ganz konkret: Was soll ich anders machen? Schreib dir die Punkte auf und frag nach zwei, drei Wochen noch einmal nach, ob es besser geworden ist. Das zeigt, dass du die Kritik ernst nimmst.
c DominikBei uns hat früher jede Servicekraft ihr Trinkgeld selbst behalten, und die Küche ging leer aus. Seit einem Jahr kommt alles in eine gemeinsame Kasse und wird nach Arbeitsstunden an alle verteilt, auch an Köche und Spüler. Die Stimmung im Team ist seitdem viel besser.
d AnaAls ich neu war, ging es mir genauso. Ich habe einen Zettel ans Schwarze Brett gehängt und in unsere Teamgruppe geschrieben, um welchen Tag es geht und welchen Dienst ich dafür übernehmen würde, zum Beispiel einen Sonntag. Am nächsten Tag hatte ich zwei Angebote. Sag deiner Chefin sofort Bescheid, wenn es geklappt hat.
e GregorIn meiner Probezeit habe ich mich nie getraut, etwas zu sagen, obwohl ich ständig die unbeliebten Spätdienste bekommen habe. Heute weiß ich: Man darf auch in den ersten Monaten freundlich ansprechen, was einen stört. Ein guter Chef findet das nicht schlimm, sondern schätzt Ehrlichkeit.
f BettinaNotier dir jeden Tag, wann du anfängst, wann du aufhörst und wie lange du Pause machst – am besten sofort, zum Beispiel im Kalender auf dem Handy. Lass dir die Liste am Monatsende vom Chef abzeichnen. Ich habe das jahrelang so gemacht, und als es einmal Streit gab, hatte ich alles schwarz auf weiß.
10 Mirela: Ich arbeite seit sechs Wochen im Housekeeping eines Hotels. Nächsten Samstag heiratet meine Schwester, aber laut Plan muss ich arbeiten. Meine Chefin sagt, ich soll selbst jemanden finden, der meinen Dienst übernimmt. Ich kenne die Kolleginnen aber noch kaum. Wie gehe ich da am besten vor?a b c d e f x
11 Jonas: Ich bin Koch in einem Ausflugslokal. Im Vertrag stehen 39 Stunden pro Woche, im Sommer arbeite ich aber oft zehn Stunden am Tag. Mein Chef sagt, das gleichen wir im Winter aus. Ich fürchte, dass am Ende niemand mehr weiß, wie viel ich zu viel gearbeitet habe. Was soll ich tun?a b c d e f x
12 Aylin: Ich bin in der Probezeit in einem Café. Meine Chefin hat neulich gesagt, sie sei mit meiner Arbeit nicht ganz zufrieden, aber nicht, was genau sie stört. Ich möchte die Stelle unbedingt behalten. Was kann ich jetzt tun?a b c d e f x
13 Luca: Bei uns zahlen immer mehr Gäste mit Karte und geben dabei auch Trinkgeld. Dieses Geld geht aber zuerst auf das Konto des Restaurants, und wir bekommen es oft erst Wochen später, manchmal gar nicht. Ist das bei euch auch so? Wie kann ich erreichen, dass wir das Geld schneller bekommen?a b c d e f x
Lesen Teil 4 · Einen längeren Text verstehen Lies den Text und die Aufgaben 14–18. Welche Antwort (a, b oder c) passt am besten?
Protokoll der Teambesprechung – Seniorenzentrum Am Mühlbach, Wohnbereich 2 Datum: 14. Oktober 20XX, 14:00 bis 15:15 Uhr
Anwesend: Frau Kessler (Wohnbereichsleitung, Moderation), Herr Okafor (Praxisanleiter), Frau Lindqvist, Frau Pavlović, Frau Yilmaz, Herr Brandt (Pflegefachkräfte), Frau Hoang, Herr Neumann (Pflegehilfskräfte)
Entschuldigt: Frau Wiese (Urlaub)
Protokoll: Herr Brandt
TOP 1: Elektronische Pflegedokumentation
Ab dem 1. November wird die Dokumentation nicht mehr auf Papier, sondern auf Tablets geführt. Die Schulungen finden in der letzten Oktoberwoche statt und dauern jeweils 90 Minuten; sie zählen als Arbeitszeit. Herr Neumann fragt, ob auch die Hilfskräfte teilnehmen sollen. Frau Kessler bestätigt: Geschult werden alle, die Einträge machen, also auch die Hilfskräfte. Bitte bis Freitag in die Liste im Dienstzimmer eintragen. In den ersten zwei Wochen liegen dort zusätzlich Papierformulare bereit, falls das System ausfällt.
TOP 2: Dienstplanung an den Feiertagen
Für Weihnachten und Silvester liegen schon jetzt mehr Urlaubswünsche vor, als genehmigt werden können. Frau Kessler schlägt vor, alle Feiertagsdienste auszulosen. Mehrere Kolleginnen finden das ungerecht, weil sie im letzten Jahr an beiden Feiertagen gearbeitet haben. Beschluss: Wer im Vorjahr an Weihnachten gearbeitet hat, bekommt diesmal an Weihnachten bevorzugt frei. Ausgelost werden nur die Dienste an Silvester. Der Entwurf des Dezemberplans hängt ab dem 15. November aus.
TOP 3: Stürze im Wohnbereich
In den letzten vier Wochen sind drei Bewohnerinnen und Bewohner gestürzt, zwei davon nachts auf dem Weg zur Toilette. Schwer verletzt wurde zum Glück niemand. Frau Lindqvist schlägt eine zusätzliche Nachtwache vor; laut Heimleitung ist das zurzeit aber nicht möglich, weil Personal fehlt. Beschluss: Ab sofort bleibt das Licht in den Fluren die ganze Nacht an. Bewohnerinnen und Bewohner mit hohem Sturzrisiko werden nachts jede Stunde statt alle zwei Stunden besucht. Herr Okafor prüft bis zum Monatsende, ob Bewegungsmelder für die Betten angeschafft werden können.
TOP 4: Neue Auszubildende
Am 3. November beginnen zwei Auszubildende im Wohnbereich. Damit sie sich schnell zurechtfinden, bekommt jede und jeder von ihnen eine feste Patin oder einen festen Paten aus dem Team, die oder der für Fragen im Alltag zuständig ist. Frau Pavlović und Herr Brandt übernehmen diese Aufgabe. Die fachliche Anleitung bleibt bei Herrn Okafor. Er bittet darum, die Auszubildenden in den ersten Tagen nicht allein zu Bewohnern zu schicken.
TOP 5: Verschiedenes
Die Kaffeemaschine im Dienstzimmer ist defekt, eine neue ist bestellt. Frau Hoang erinnert an den Teamabend am 21. November; Anmeldungen nimmt sie bis Ende Oktober entgegen. Die nächste Teambesprechung findet am 11. November statt, ausnahmsweise schon um 13:30 Uhr, damit auch die Kolleginnen und Kollegen aus dem Frühdienst teilnehmen können. Das Protokoll schreibt dann Frau Yilmaz.
Lesen und Schreiben · E-Mail verstehen und beantworten Lies die E-Mails und löse die Aufgaben 19 und 20. Schreib dann die Antwort-E-Mail (Aufgabe 21). Deinen Text vergleichst du nach der Abgabe mit der Musterlösung.
Sie arbeiten als Vorarbeiterin/Vorarbeiter bei der Kalinowski Gebäudeservice GmbH. Ihre Teamleitung leitet Ihnen die Beschwerde einer Kundin weiter und bittet Sie zu antworten.
Von Tanja Möller, Teamleitung Unterhaltsreinigung
An Sie
Gesendet heute, 8:12 Uhr
Betreff WG: Reinigung unserer Praxis – Ausfälle in der letzten Woche Hallo,
bitte antworten Sie heute noch auf die Beschwerde von Frau Brückner unten und entschuldigen Sie sich im Namen der Firma. Erklären Sie kurz den Grund: Letzte Woche waren in Ihrem Team zwei Kolleginnen krank, und wir hatten keinen Ersatz. Bieten Sie an, die Reinigung am Samstagvormittag kostenlos nachzuholen, und sagen Sie zu, dass wir bei Ausfällen künftig sofort Bescheid geben. Zur Rechnung versprechen Sie bitte nichts; schreiben Sie nur, dass ich mich dazu bei ihr melde.
Danke und viele Grüße
Tanja Möller
Von Karin Brückner, Physiotherapie Brückner & Lenz
An Kalinowski Gebäudeservice GmbH
Gesendet gestern, 18:47 Uhr
Betreff Reinigung unserer Praxis – Ausfälle in der letzten Woche Sehr geehrte Damen und Herren,
laut unserem Vertrag werden unsere Praxisräume montags, mittwochs und freitags ab 19 Uhr gereinigt. In der vergangenen Woche hat das leider nicht funktioniert: Am Mittwoch ist niemand gekommen, und am Freitag wurden nur die Flure gewischt. In den Behandlungsräumen waren die Mülleimer voll und die Böden schmutzig. Wir mussten deshalb am Donnerstag und am Montag vor den ersten Terminen selbst putzen, und unsere Patientinnen und Patienten mussten fast eine halbe Stunde warten.
Besonders ärgerlich ist, dass uns niemand Bescheid gegeben hat. Eine kurze Nachricht hätte genügt, dann hätten wir uns darauf einstellen können.
Ich erwarte eine Erklärung, wie es dazu kommen konnte und wie Sie solche Ausfälle in Zukunft verhindern wollen. Außerdem gehe ich davon aus, dass Sie uns die nicht erbrachten Leistungen nicht berechnen.
Mit freundlichen Grüßen
Karin Brückner
21 E-MailSchreiben Sie eine E-Mail an Frau Brückner. Setzen Sie dabei alle Punkte Ihrer Teamleitung um. Schreiben Sie höflich und formell, mit Betreff, Anrede und Gruß.
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